Bindegewebe

Das Bindewebe wie der Name schon verrät ist ein verbindendes Gewebe, sozusagen eine Art Klebstoff der alle anderen Gewebearten miteinander verbindet. Es bildet die Grundstruktur, welches Organe und Gewebe stützt, ihnen Form verleiht und sie vor Dehnung und Verformungen schützt. Es verbindet verschiedene Gewebetypen wie Muskeln mit Knochen (Sehnen), Knochen mit Knochen (Bänder) und Haut mit den darunter liegenden Schichten. 

Die Aufgaben und Funktionen des Bindewebes sind vielfältig und umfassen unter anderem:

  • Schutzschicht in Form von Fettgewebe, welches unsere Organe vor Stößen schützt
  • Einige Arten von Bindegewebe sind an Stoffaustauschprozessen beteiligt, indem sie Nährstoffe,
    Sauerstoff und Abfallprodukte zwischen Blutgefäßen und umliegenden Zellen transportieren.
  • Außerdem spielt das Bindewebe eine wichtige Rolle bei der Reparatur von Verletzungen und Wunden, indem es Narbengewebe bildet.
  • Lockeres Bindegewebe spielt eine wichtige Rolle in Abwehr- und Regenerationsvorgängen,
    da es viele Entzündungs- und Abwehrzellen beherbergt.

Die Stärkung des Bindegewebes kann auf verschiedenen Wegen erfolgen:

In der Naturheilkunde werden bestimmte Kräuter und Nahrungsergänzungsmittel empfohlen, um das Bindegewebe zu unterstützen. 

Dazu gehören beispielsweise das Bambussilizium (reich an organischer Kieselsäure), Brennnesselpulver, Vitamin C und Vitamin D, Vitamin B Komplexe, Sango Korallenpulver (Calcium und Magnesium) und Aminosäuren.

Wichtig bei allem ist natürlich ausreichend Wasser zu trinken. Wasser hilft, die Elastizität des Gewebes aufrechtzuerhalten, Giftstoffe auszuscheiden und wasserlösliche Nährstoffe zu transportieren.

Beachtung sollte man aber vor allem den Schwermetallen (u.a. Amalgam) schenken, die das Bindegewebe nachhaltig schädigen können. Hier bedarf es einer speziellen Vorgehensweise zur Amalgamausleitung oder Entgiftung, die am besten von einem/-er Therapeuten/in begleitet wird.

Körperliche Aktivität und Bewegung sind entscheidend, um die Durchblutung zu fördern und das Bindegewebe zu stärken. Dies kann durch YogaPilates und andere Dehnübungen erreicht werden.

Mit Massagen, insbesondere der Bindegewebsmassage wird die Durchblutung im Bindegewebe gesteigert, so lassen sich Verklebungen lösen und die Flexibilität verbessern. Mit einem Meersalz Basen Bad mit Bernstein hilfst du dem Körper zu entsäuern.

Trockenbürsten stimuliert das Bindegewebe und regt die Durchblutung an. Es wird oft als Methode zur Hautstraffung und zur Förderung der Lymphdrainage empfohlen.

Ernährung

Proteine: Proteine sind entscheidend für die Bildung und Erhaltung von Bindegewebe, da sie Aminosäuren liefern, die für die Kollagenproduktion benötigt werden. Pflanzliche Proteinquellen wie Hülsenfrüchte, Tofu, Tempeh, Nüsse und Samen, sowie Milchprodukte und Eier können eine wichtige Rolle spielen.

Vitamin C: Dieses Vitamin ist für die Kollagenproduktion unerlässlich. Es kommt in zahlreichen Obst- und Gemüsesorten vor, wie Zitrusfrüchten, Erdbeeren, Kiwis, Paprika, Brokkoli uvm.

Vitamin E: Vitamin E ist ein Antioxidans, welches das Bindegewebe vor Schäden durch freie Radikale schützt. Gute pflanzliche Quellen für Vitamin E sind Nüsse, Samen und pflanzliche Öle wie Weizenkeimöl.

Zink: Zink ist an der Kollagenbildung und Wundheilung beteiligt. Pflanzliche Quellen für Zink sind Weizenkeime, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse.

Omega-3-Fettsäuren: Diese essentiellen Fettsäuren tragen zur Entzündungshemmung bei und unterstützen die Bindegewebsgesundheit. Omega-3-Fettsäuren sind vor allem in Leinsamen, Chiasamen, Walnüssen und den entsprechenden Ölen daraus zu finden. Außerdem in fetten Seefischen, wie Lachs, Makrele und Hering. Wer keinen Fisch mag, oder nicht essen möchte, kann sich diese Fettsäuren auch aus entsprechenden Algenölen holen.

Kupfer: Kupfer ist ein Spurenelement, das für die Kollagensynthese wichtig ist. Es ist in Hülsenfrüchten, Nüssen, Samen und Vollkornprodukten enthalten.

Silizium: Silizium ist ein Mineral, das die Bindegewebsstruktur unterstützt. Gute pflanzliche Quellen sind Haferflocken, Gerste, Hirse, Dinkel, und Bambussprossen.

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