Vor- und Nachteile von Spirulina

In verschiedenen Kulturen wird Spirulina als heilige Nahrung angesehen, die nicht nur den Körper, sondern auch den Geist und die Seele reinigt. Es wird geglaubt, dass diese Alge eine hohe energetische Schwingung hat, die das spirituelle Wachstum unterstützen kann. Spirulina, die in Seen und Teichen wächst, symbolisiert die tiefe Verbundenheit mit der Natur und den Elementen Wasser und Erde. Diese Verbundenheit soll Harmonie und Gleichgewicht im menschlichen Körper und Geist fördern.

In der traditionellen indischen Medizin und im Yoga wird Spirulina oft als Quelle von Prana, der Lebensenergie, betrachtet. Die Alge soll die Lebenskraft stärken und das Energieniveau im Körper erhöhen.

In anderen esoterischen Traditionen wird Spirulina als Schutzmittel verwendet, um den Körper und Geist vor negativen Einflüssen zu bewahren. Dabei wird auch behauptet, dass die Alge heilende Wirkungen besitzt, die körperliche und seelische Wunden lindern können.

Was früher als mystische Lebenskraft beschrieben wurde, lässt sich heute zum Teil durch die moderne Nährstoffanalyse erklären. Einige Aussagen über Spirulina sind jedoch durch wissenschaftliche Studien noch nicht bzw. nur zum Teil beleget worden. Deshalb hier einmal ein Überblick über das „SuperFood“ aus dem Wasser.

Spirulina ist eine Mikroalge, ein Cyanobakterium welches in stark alkalischen Salzseen und Süßwasser wächst. Für Nahrungsergänzungsmittel wird die Mikroalge in Aquakulturen angebaut und geerntet. 

Spirulina punktet vor allem durch ihre Zusammensetzung und Struktur: 

Antioxidative Wirkung: Der Farbstoff Phycocyanin wirkt stark antioxidativ und kann Zellen vor oxidativem Stress schützen. 

Unterstützung in der Therapie von Metabolischen Syndrom: Studien deuten darauf hin, das eine Supplementation mit Spirulina zur unterstützenden Therapie bei Symptomen eines metabolischen Syndroms beitragen kann.

Trotz der Vorteile gibt es kritische Punkte, die oft übersehen werden:

Inaktives Vitamin B12: Für Veganer ist Spirulina keine zuverlässige B12-Quelle. Sie enthält überwiegend „Pseudo-B12“, das der Körper nicht verwerten kann und das sogar die Aufnahme von echtem B12 blockieren könnte.

Kontraindikationen: Personen mit der Stoffwechselkrankheit Phenylketonurie (PKU) dürfen Spirulina nicht einnehmen, da sie die Aminosäure Phenylalanin enthält. 

Warum die Qualität so wichtig

Schadstoffbelastung: Da Algen Schadstoffe binden, können Präparate mit Schwermetallen (wie Blei oder Quecksilber) oder Algentoxinen belastet sein. Hier ist es besonders wichtig auf die Qualität und vor allem Herkunft von Spirulina zu achten, den auch die Bio-zertifizierten Produkte sind zum Teil belastet.


Weiterführende Infos:

Studien zu Spirulina:

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10144176

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30532573

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8839264/#notes4


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